In den Sessions werden inspirierende und erfahrene Sprecher uns neue Perspektiven auf das Thema zeigen und uns an ihren Erfahrungen teilhaben lassen. Wir werden viel Zeit haben, Gott anzubeten, uns durch die Sprecher dienen zu lassen und Raum für den Heiligen Geist im Gebet haben.
In einer Session werden wir uns nach Gemeindegrößen aufteilen und direkt von Menschen lernen, die die Schwellen, die vor uns liegen, schon gemeistert haben.
Hier wird es konkret. Damit das, was Gott uns aufs Herz legt, zustande kommt, tut Gott seinen entscheidenden Teil und wir wollen auch unseren Teil der Umsetzung dazu tun. Wir wollen gestalten, nicht nur verwalten, bewegen statt nur am Laufen halten. In den Workshop geht es daher um Themen und Kompetenzen, die uns helfen, Wachstumsschwellen zu überwinden.
In beiden Workshop-Blöcken werden die selben Themen angeboten, sodass du zwei verschiedene Themen hören kannst. Alles gibt es natürlich auch als Aufnahmen nach der Konferenz.
Sobald mehrere Leute an etwas beteiligt sind, müssen Kommunikations- und Entscheidungswege geklärt sein. Wer entscheidet eigentlich was? Wer muss alles gefragt werden? Wenn Kirchen wachsen, wird es komplexer und alle an einem Tisch zu haben, um alles zu besprechen, ist nicht immer effektiv. Wir brauchen Veränderungen bei Zuständigkeiten, beim Entscheidungsspielraum und Kommunikationsmustern, um statt mit Unklarheiten, Engpässe und Konflikte beschäftigt zu sein, die nächste Wachstumshürde nehmen zu können.
»So haben wir das immer schon gemacht.« ist eine der häufigsten Wachstumsschwellen, die uns in Kirchen begegnet. Der Druck der Tradition, Gewohnheit oder Skepsis hält uns davon ab weiterzukommen. Wir müssen Raum für Innovation schaffen, neue Geschichten erzählen und Kultur bewusst pflegen und weiterentwickeln.
Um Wachstumsschwellen zu überwinden, ist es essenziell, nicht darauf zu warten, bis wir die nötigen Mitarbeiter und Leiter haben. Wir wollen Leute proaktiv trainieren und entwickeln, sodass wir auf das nächste Level vorbereitet sind. Dabei ist es entscheidend, dass wir sehen, wo Menschen Potential und Begabungen haben und sie entsprechend positionieren. An vielen Wachstumsschwellen ändern sich Rollen, Menschen werden umpositioniert und weiter trainiert.
Wenn Kirchen wachsen und sich entwickeln, wird manchmal zu viel und manchmal zu wenig Wert auf die Weiterentwicklung der Qualität unserer Angebote gelegt. Beides wird Probleme an der nächsten Wachstumsschwelle bringen. Wir sollten kontinuierlich ein gesundes, aber auch ein nötiges Maß an Qualität der Gottesdienste, Angebote usw. entwickeln. Es ist wichtig und auch möglich, eine Kultur zu schaffen, in der der Wunsch nach hoher Qualität nicht in Perfektionismus oder Oberflächlichkeit endet.
Manchmal findet der Pastor oder Leiter die größte Wachstumsschwelle für seine Kirche bei sich selbst. Manches davon kann man trainieren und darin wachsen, manches ist aber auch die Persönlichkeit und Kapazität eines jeden Einzelnen, wie Gott sie oder ihn geschafften hat. Da müssen Ergänzung und passende Rollenbilder her.
Eine wachsende Kirche sein bedeutet: es kommen neue Menschen hinzu, die integriert und in Jüngerschaft begleitet werden müssen. Wir wachsen als Kirche nur, wenn Menschen wachsen. Vom Interessenten über den regelmäßigen Besucher bis hin zum verantwortlichen Leiter: dass jeder nächste Schritte im Glauben geht, sollte nicht dem Zufall überlassen werden.
Fast immer, wenn etwas wächst, entsteht Chaos. Bisherige Strukturen und Arbeitsabläufe können nicht das tragen, was Wachstum bringen würde. Gerade im Alltag des Kirchenlebens brauchen wir eine der Größe angepasste Weise zu planen und Prozesse zu gestalten: Von der Jahresplanung über Budgetverteilung bis hin zu Informationsmanagement, Schnittstellen und Zusammenarbeit.
Ein zentraler Teil der Credo Lead ist das Connecten mit Deinem Team und Pastoren aus anderen Kirchen. Keiner sollte im Dienst alleine unterwegs sein, sondern wir wollen uns alle gegenseitig ermutigen. Dafür wird viel Zeit in den Pausen, beim Kaffee und beim Essen sein.
Freitag
17:30 Offener Anfang
19:00 Session 1
Samstag
9:00 Session 2 in versch. Gruppen
10:30 Session 3
12:00 Teamzeit
13:00 Mittagspause
14:30 Workshops 1
15:45 Workshops 2
17:15 Session 4
19:00 Ende